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Vertreterversammlung der Volksbank Zollernalb eG

Vertreterversammlung der Volksbank Zollernalb eG

Pressemitteilung

Am 22. Juni 2026 fand in der Stadthalle Balingen die erste Vertreterversammlung der Volksbank Zollernalb eG statt – und damit die erste gemeinsame Zusammenkunft nach der erfolgreichen Verschmelzung der Volksbank Albstadt eG, der Volksbank Hohenzollern-Balingen eG und der VR Bank eG Heuberg-Winterlingen zur Volksbank Zollernalb eG. Hierbei wurde ein starkes Zeichen für Stabilität und eine klare Zukunftsausrichtung gesetzt

Herr Dr. Andreas Fandrich als Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Zollernalb eG eröffnete die Vertreterversammlung und hieß die zahlreich erschienen Vertreterinnen und Vertreter herzlich willkommen. Zu Beginn seiner Rede ließ er das für die Bank und den Zollernalbkreis historische Jahr der Verschmelzung Revue passieren. Der Aufsichtsratsvorsitzende bedankt sich beim Gesamtvorstand und bei den Mitarbeitenden für ihre hochprofessionelle und engagierte Tätigkeit für die Volksbank Zollernalb eG, gerade mit den zusätzlichen Belastungen, die mit der Verschmelzung verbunden waren und sind. „Diese Unterstützung war die Grundlage für das gute Ergebnis im Geschäftsjahr 2025, mit dem der Aufsichtsrat sehr zufrieden ist.“, so Herr Dr. Andreas Fandrich.

Im Anschluss informiert der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Zollernalb eG Herr Arndt Ständer über die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres 2025.

Zu Beginn geht auch der Vorstandsvorsitzende auf die Besonderheiten der Verschmelzung zur Volksbank Zollernalb eG sowie die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres 2025 ein.

„Der Gesamtvorstand und der Aufsichtsrat sind stolz auf das Volksbank-Team, die im vergangenen Jahr herausragendes geleistet haben und dies weiterhin Tag für Tag für die Mitglieder, Kunden und die Region tun“, so auch der Vorstandsvorsitzende.

Die Volksbank Zollernalb eG blickt im Geschäftsjahr 2025 auf eine insgesamt stabile und erfolgreiche Entwicklung zurück. Mit einer Bilanzsumme von 3,88 Milliarden Euro liegt die Volksbank Zollernalb eG im bundesweiten Vergleich der Volks- und Raiffeisenbanken auf Platz 85 unter den 644 Instituten ein. Der leichte Rückgang von rund 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist das Ergebnis bewusst getroffener, strategischer Entscheidungen im Zuge der Verschmelzung und damit Ausdruck einer konsequenten und zukunftsorientierten Ausrichtung.

Auch die Mitgliederbasis zeigt sich weiterhin auf einem sehr soliden Fundament. Mit 65.683 Mitgliedern ist die Volksbank Zollernalb eG eng in der Region verankert. Die geringfügige Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Bereinigung von Doppelmitgliedschaften im Rahmen der Verschmelzung zurückzuführen.

Mit durchschnittlich 498 Mitarbeitenden, darunter auch Auszubildende, unterstreicht die Bank ihre Rolle als wichtiger Arbeitgeber in der Region und investiert gleichzeitig in die Zukunft durch die Qualifizierung junger Talente.

Besonders erfreulich entwickelte sich das Kundenkreditgeschäft. Das bilanzielle Kundenkreditvolumen stieg deutlich von 2,06 Milliarden Euro auf 2,16 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 4,7 Prozent entspricht und die ursprünglichen Planungen übertraf. In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld ist dies ein klares Zeichen für das Vertrauen der Kunden sowie die Leistungsfähigkeit der Bank. Ergänzend dazu bewegt sich das genossenschaftliche Verbundgeschäft mit einem Volumen von 562 Millionen Euro weiterhin auf einem stabilen Niveau.

Im Einlagengeschäft zeigt sich ebenfalls eine hohe Stabilität. Die bilanziellen Kundeneinlagen lagen mit 2,96 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig gewinnt die Vermögensanlage außerhalb der klassischen Einlagen weiter an Bedeutung: Die Anlagen in Wertpapieren und Fonds konnten durch intensive Beratung, gezielte Vertriebsaktivitäten sowie positive Marktimpulse deutlich um 8,8 Prozent auf 2,02 Milliarden Euro gesteigert werden.

Insgesamt spiegelt sich diese Entwicklung in einem kräftigen Wachstum des betreuten Kundenvolumens wider. Dieses stieg im Geschäftsjahr um rund 230 Millionen Euro auf 7,8 Milliarden Euro und belegt eindrucksvoll die starke Kundenbasis und die erfolgreiche ganzheitliche Betreuung.

Neben dem wirtschaftlichen Erfolg bleibt das gesellschaftliche Engagement ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Im vergangenen Jahr unterstützte die Volksbank Zollernalb eG die Region mit rund 560.000 Euro durch Spenden und Sponsoring für Vereine sowie soziale und gesellschaftliche Projekte und trägt damit aktiv zur Stärkung des Gemeinwesens bei.

Auch die Vermögens- und Liquiditätslage präsentiert sich ausgesprochen solide. Die Eigenkapitalausstattung ist weiterhin angemessen und konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals verbessert werden. Sowohl das bilanzielle Eigenkapital als auch die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel sind gestiegen und bilden eine starke Grundlage für die zukünftige Entwicklung.

Die Ertragslage des Jahres 2025 war durch Sondereffekte im Zusammenhang mit der Verschmelzung geprägt und spiegelt zugleich die erfolgreiche Integration und strategische Weiterentwicklung wider.

Der Vorstandsvorsitzende zieht ein positives Fazit: „Mit dem Geschäftsverlauf im abgelaufenen Verschmelzungsjahr sind wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufrieden. Es verbleibt ein Jahresergebnis, das eine weitere Stärkung des Eigenkapitals sowie die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 Prozent ermöglicht.“

Ausblick

Neben den geopolitischen Herausforderungen bleiben, wie für alle Unternehmen im Land, die zukünftigen Herausforderungen auch für die Volksbank Zollernalb eG vielschichtig. Steigende regulatorische Anforderungen, Digitalisierung, Demografischer Wandel und Fachkräftemangel, intensiver Wettbewerb – auch branchenfremd, stellen die deutsche Finanzindustrie vor enorme Herausforderungen. „Nichtsdestotrotz plant die Bank in den Folgejahren mit einer stetigen und nachhaltigen Ergebnissteigerung. Auch bei allen unternehmerischen Entwicklungen richtet die Volksbank Zollernalb eG ihre regionale Geschäftspolitik weiterhin konsequent auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder und Kunden aus.“, so Herr Arndt Ständer.

Abschließend berichtet der Vorstandsvorsitzende, dass „parallel die Arbeiten rund um die Verschmelzung konsequent fortgeführt werden. Viele Nacharbeiten sind weiterhin im Gange, und wir kommen gut voran. Dass nach der Verschmelzung insbesondere im Service sowie in der Telefonie zeitweise sehr viel los war, ist unseren Mitgliedern und Kunden nicht verborgen geblieben. Umso dankbarer sind wir für das Verständnis und die Geduld, die wir von unseren Mitgliedern und Kunden erfahren durften. Auch dafür möchten wir unseren Vertretern, Mitgliedern und Kunden herzlichen Dank aussprechen.“

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